Sonntag, 15. Mai 2016

[Rezension] Kein Sommer ohne Liebe

Titel: Kein Sommer ohne Liebe
Autor/in: Mary Kay Andrews
Verlag: Fischer Verlag
Format: Taschenbuch
Seiten: 525

Klappentext:
Greer ist Location-Scout, sie ist immer auf der Suche nach den schönsten Drehorten dieser Welt. Weißer Sand, blaues Meer und ein verschlafenes Städtchen sind dieses Mal ihr Auftrag – und da ist es: Nach schier endloser Suche stößt Greer auf Cypress Key, das wohl letzte urige Fischerdorf mit langem Palmenstrand an Floridas Golfküste. Hier hat alles noch seinen ursprünglichen Charme – auch der umweltbewusste, aber durchaus attraktive Bürgermeister Eden. Der ist nämlich alles andere als begeistert von der Idee, dass eine riesige Filmcrew sein geliebtes Städtchen bevölkert. Während die beiden noch streiten, merkt Greer, dass sie vielleicht gerade ihr Herz verliert …


Meinung:
Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut, da ich viel gutes von Mary Kay Andrews' prickelnden und sommerlichen (manchmal auch winterlich) Liebesromanen gehört habe.
Leider war dieser Roman für mich ein großer Reinfall.

Zu Beginn konnte Sie sich auf keinen Namen für den Bürgermeister einigen, dass mich ziemlich genervt hat.
Im Klappentext heißt dieser Eden, im Buch hat er jedoch den Namen Eben bzw. Eb. Allerdings schwankt zu Beginn auch dies, denn ab und zu heißt er doch wieder Ed.
Generell waren die Namen größtenteils grausam gewählt und zum flüssigen Lesen nicht geeignet.
Die Protagonistin heißt Greer. Mit diesem Namen habe ich anfangs einen alten Herren verbunden. Der Nachname des Bürgermeisters lautet Thibadeaux. Nicht unbedingt angenehm auf Dauer zu lesen.
Naja über Namen kann man sich wiederum streiten.

Die Autorin hat die Umgebung wirklich sehr gut beschrieben, man konnte sich die Orte sehr genau vorstellen und hatte das Gefühl man wäre vor Ort. Wunderschön!
Das war jedoch auch das einzige, dass sehr ausführlich und langatmig beschrieben wurde. Denn von der Liebe in diesem Sommer war nicht viel zu finden und falls doch, dann nur in kleinen Happen kurz erwähnt. - sehr schade!

Die Aufgabe der Protagonistin war einen Drehort zu finden doch im Endeffekt war sie das Mädchen für alles und das war einfach noch anstrengender, weil man genau wusste, dass sie jetzt als nächstes das Problem lösen musste...

Der Schluss kam dann relativ zügig. Kaum war die 500-Marke überschritten gab es einen Antrag. - nicht mal romantisch! FERTIG AUS!

Ich bin wirklich sehr enttäuscht von diesem Buch.. :(
Ich werde der Autorin aber mit einem anderen Buch noch eine Chance geben. Mal schauen welches ich auswähle..

Bewertung:



Hogwarts-Challenge:
Das Buch passt zum Monatsthema Lüge, da die Protagonistin von ihrer Mutter und Großmutter immer erzählt bekommen hat, dass ihr Vater sie verlassen hatte. Jedoch wurde sie von der Mutter verlassen und ihr Vater passte auf sie auf. Erst später war die Mutter für sie da. (25 Punkte)
Ich ordne es in folgende Schulfächer ein: Zauberkunst - Vanessa, die Besitzerin des Kasinos, ist der Protagonistin - Greer - gegenüber zu Beginn sehr freundlich, aber im Endeffekt will sie nur Geld. (10 Punkte)
Wahrsagen - der Bürgermeister hat dies die ganze Zeit gesagt, doch Greer wollte ihr das nicht glauben. (10 Punkte)
Es hat 525 Seiten. (5 Punkte)

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