Sonntag, 24. Juli 2016

[Rezension] Dark Memories

Titel: Dark Memories - Nichts ist je vergessen
Autor/in: Wendy Walker
Verlag: Fischer Verlag
Format: eBook
Seiten: 384

Klappentext:
Du musst dich erinnern, Jenny. Du musst dich erinnern, was in jener Nacht im Wald geschehen ist. Fairview, eine beschauliche Kleinstadt in Connecticut. Die 16-jährige Jenny Kramer wird Opfer einer brutalen Attacke und kommt schwer traumatisiert ins Krankenhaus. Dort wird ihr auf Wunsch ihrer Eltern ein Medikament verabreicht, das ihr helfen soll. Ein Medikament, das jegliche Erinnerung an den schrecklichen Vorfall auslöscht.
Danach hat Jenny keine Bilder mehr für das, was passiert ist. Da ist nur noch Schwärze. Sie bemüht sich weiterzuleben wie zuvor, beinahe so, als ob nichts geschehen wäre, während ihre Mutter Charlotte krampfhaft versucht, so etwas wie Normalität wiederherzustellen, und ihr Vater Tom wie besessen ist von dem Gedanken, den Täter, der seiner Tochter das angetan hat, zu überführen. Doch das Nicht-Erinnern-Können wird für Jenny mehr und mehr zu einem Albtraum. Denn ihr Körper weiß noch immer, was ihm angetan wurde. Gemeinsam mit dem Psychiater Alan Forrester, der auf Fälle wie Jenny spezialisiert ist, versucht sie, Stück für Stück Licht in das Dunkel jener Nacht zu bringen, die Chronologie der Ereignisse wiederherzustellen. Aber kann sie denen, die sie dabei unterstützen wollen, vertrauen? Wie manipulierbar ist Erinnerung? Und helfen die Erinnerungen, die langsam zu ihr zurückkommen, wirklich, den Schuldigen zu finden?


Meinung:
Seit langem mal wieder ein Thriller!
Obwohl ich sagen muss, dass es für mich eher ein Roman mit Tendenzen zu einem Thriller ist.

Der Erzählstil ist meiner Meinung nach mal etwas besonderes. Man bekommt die Story von einem "Aussenstehenden" erzählt, der aber über alles bescheid weiß. Manchmal ist es ein wenig verwirrend, aber das kann auch daher kommen, dass es ein sehr ungewöhnlicher Erzählstil ist.
Das Verbrechen verursacht Gänsehaut! Ich musste mehrmals schlucken und habe gern weitergelesen. Besonders wenn man es relativ detailliert erzählt bekommt.

Leider hat man durch die Zeitsprünge einzelne Charaktere aus den Augen verloren und manchmal etwas nicht "mitbekommen".
Oftmals wurde die Story zu langatmig wiedergegeben oder es wurde zu weit ausgeholt. Das Ende an sich kam dann zu schnell. Dafür, dass zuvor alles sehr detailliert erzählt wurde, wurde der Vergewaltiger zu schnell bekannt gegeben und alles aufgeklärt. Schade eigentlich.

Bewertung:
   


Hogwarts-Challenge:
Das Buch ist zwar ein Thriller, aber die Freundschaft zwischen den beiden Patienten, Jenny und Sean, spielt in diesem Buch eine entscheidende Rolle. Bei beiden wurde das Wundermittel eingesetzt, damit sie ihr traumatisches Erlebnis vergessen und somit besser verarbeiten sollen, doch beide quält dieses Unwissen. Gemeinsam geben sie sich halt und sprechen einander Mut zu. Die Freundschaft hilft den beiden sich schneller an ihr ausgelöschtes Trauma zu erinnern und so wird sozusagen auch letztendlicher Fall gelöst, da sich Jenny immer mehr an die eine Nacht erinnert. Deshalb passt dieses Buch zum Monatsthema Freundschaft. (25 Punkte)
Ich würde dem Buch folgende Fächer zuordnen: Verteidigung gegen die dunklen Künste und Wahrsagen.
Mit dem ersten Fach ist natürlich die Jagd nach dem Vergewaltiger gemeint. (10 Punkte) Bei dem 2. Fach muss ich ein wenig SPOILERN.. Man erfährt am Ende, dass der Erzähler, also der Psychiater, von Beginn an weiß, wer der Täter ist. (10 Punkte)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen