Sonntag, 28. August 2016

[Rezension] Britt-Marie war hier

Titel: Britt-Marie war hier
Autor/in: Fredrik Backman
Verlag: Fischer Krüger
Format: Hardcover
Seiten: 378

Klappentext:
Wo diese Frau aufräumt, bleibt kein Herz unberührt

Britt-Marie ist pedantisch und ziemlich zugeknöpft, sagen die Leute. Borg ist ein Kaff und ziemlich abgehängt, sagen, die Leute.
Britt-Marie hat wegen ihrer Ehekrise nichts mehr außer ihren Putzmitteln und ihren Balkonpflanzen.
Borg hat wegen der Wirtschaftskrise nichts mehr außer ein paar Fußballverrückten und einem Jugendzentrum ohne Hausmeister.

Ein unglaublich berührender und witziger Roman über Verlieren, Verleben und Mitspielen, wenn das Leben ins Rollen kommt.
Meinung:
Dieses Buch ist wirklich fabelhaft.
Der Schreibstil ist dem Charakter von Britt-Marie angepasst, man kann wirklich gut herauslesen, wie sie ist.
Britt-Marie mag vielleicht zu Beginn schwierig und merkwürdig herüberkommen, aber so nach und nach schließt  man sie ins Herz. Man versteht langsam weshalb sie Dinge so tut, wie sie sie eben tut. In vielen Situationen muss man einfach über ihre Art lachen, weil für sie ist ihr Verhalten normal und angebracht, jeder andere fragt sich, ob das ihr ernst sei.

Insgesamt finde ich es ein sehr lockeres und amüsantes Buch. Es war ein wirklich schönes Lesevergnügen.
Die anderen Bücher von Fredrik Backman muss ich auch unbedingt noch lesen!

Bewertung:







Hogwarts-Challenge:
Dieses Buch passt zum Monatsthema Trauer, da Britt-Marie durch den Tod ihrer Schwester geprägt ist. Ihr verhalten ist auf ihre Trauer zurückzuführen, denn nur deswegen tut sie die Dinge, wie sie sie eben tut. (25 Punkte)
Ich würde dem Buch folgende Fächer zuordnen:
Verwandlung - Britt-Marie hat sich durch Borg verändert, sie mag jetzt zum Beispiel Fußball. (10 Punkte)
Muggelkunde - Britt-Marie hat einen Putzwahn. (10 Punkte)

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