Samstag, 24. September 2016

[Rezension] Am Ende aller Zeiten

Titel: Am Ende aller Zeiten
Autor/in: Adrian J Walker
Verlag: Fischer Verlag
Format: Broschiert
Seiten: 432

Klappentext:
Wie weit würdest du gehen … für die, die du liebst?
Edgar Hill ist Mitte dreißig, und er hat sein Leben gründlich satt. Unzufrieden mit sich und seinem Alltag in Schottland als Angestellter, Familienvater und Eigenheimbesitzer, fragt er sich vor allem eins: Hat das alles irgendwann einmal ein Ende? Er ahnt nicht, dass sich die Katastrophe bereits anbahnt.Als das Ende kommt, kommt es von oben: Ein dramatischer Asteroidenschauer verwüstet die Britischen Inseln. Das Chaos ist gigantisch, die Katastrophe total. Ganze Städte werden ausgelöscht. Straßen, das Internet, die Zivilisation selbst gehören plötzlich der Vergangenheit an. England liegt in Schutt und Asche. Ist dies der Weltuntergang? Edgar und seine Familie werden während der Evakuierung voneinander getrennt, und ihm bleibt nur eine Wahl: Will er Frau und Kinder jemals wiedersehen, muss er 500 Meilen weit laufen, durch ein zerstörtes Land und über die verbrannte Erde, von Edinburgh nach Cornwall. Zusammen mit einigen wenigen Gefährten begibt sich Edgar Hill auf einen Ultra-Marathon durch ein sterbendes Land. Doch sein Weg ist gefährlich: Im postapokalyptischen England kämpft jeder gegen jeden ums blanke Überleben.


Meinung:
Ich war sehr gespannt auf das Buch, doch leider kam ich zu Beginn einfach nicht in die Story rein :( Der Protagonist war mir so unsympathisch, dass ich eigentlich gar nicht weiter über ihn lesen wollte. Ich konnte nicht nachvollziehen, warum er so ist wie er ist.
Im Laufe des Buches hat sich das wiederum ein wenig gebessert, er wurde wesentlich menschlicher für mich. Er hat ein Ziel vor Augen und hat sich seine Fehler eingestanden - sehr gut :) Aber wirklich hineinversetzen konnte ich mich nicht in ihn.
Der Schreibstil ist flüssig zu lesen, aber leider eben teilweise auch sehr langatmig.

*ACHTUNG SPOILER*

Ebenso gibt es für mich ein paar Details, die nicht sehr durchdacht sind. Einer der Charaktere ist ein starker Raucher und man bekommt immer wieder mit, dass er sich eine Kippe dreht und ansteckt, jedoch erfährt man nie, dass sie Tabak gefunden haben. Es heißt immer, sie würden nichts finden oder eben nur Schnaps, Wasser oder Nudelsuppe. Später bekommen sie ihr Hab und Gut abgenommen und auf einmal bekommt man nicht mehr mit, dass er raucht? sehr merkwürdig. Besonders geht das Buch dann noch ein paar Tage weiter..
Ein anderes Detail ist die Krankheit, die ausbricht. Sie wird 1x kurz erwähnt und das war es.
Oder auch der Gottesdienst, bei dem die Menschen im Meer ertränkt werden - was hat es damit auf sich? Leider erfährt man nichts weiter darüber - Dies war relativ überflüssig.
Ein wenig absurd finde ich den "Jesus", der Ed erscheint. Warum? Klar, man kann anfangen zu halluzinieren, aber warum ein "Jesus" und dann auch noch mit der Beschreibung?

Die Idee von dem Buch finde ich sehr gut, doch leider teilweise sehr holprig beschrieben.


Bewertung:
   


Hogwarts-Challenge:
Dieses Buch passt zum Monatsthema Plot Twist, da Ed urplötzlich motiviert ist den Rest der Strecke zu Laufen und nicht zu gehen, nur um bei seiner Familie zu sein. Er war nie der sportliche Kerl und seine Familie war nicht an erster Stelle für ihn und dennoch möchte er rechtzeitig in Cornwall ankommen. (25 Punkte)
Ich würde dem Buch folgende Fächer zuordnen:
Verwandlung - Die Menschheit verändert sich und besonders auch Ed - er läuft 500 Meilen, um zu seiner Familie zu kommen, obwohl er sonst nie sportlich war und seine Familie nicht an erster Stelle für ihn stand.. (10 Punkte)


Muggelkunde - Man erfährt einiges über das Verhalten der Menschen, wie ie sich benehmen, wenn das Ende droht. (10 Punkte)
432 Seiten. (5 Punkte)

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