Dienstag, 25. April 2017

[Rezension] Den ganzen Weg entlang

Titel: Den ganzen Weg entlang
Autor/in: Carina Posch
Verlag: Books on Demand
Format: Taschenbuch
Seiten: 220



Klappentext:
Die 27-jährige Liz Morgan durchlebt eine schwere Zeit durch. Sie kündigt ihren Job, wird von ihrem Ex-Freund aus dem Appartement geschmissen und zieht daraufhin in ein kunterbuntes Haus ins San Fernando Valley. Dort trifft sie auf den verträumten, poetischen Nachbarn Noah, der alles Mögliche versucht, um sie wieder glücklich zu machen. Er hat sich als Ziel gesetzt, sie eines Tages zu heiraten. Eigentlich passen sie überhaupt nicht zusammen. Noah ist nicht der Typ Mann, nach dem Liz Ausschau hält, dennoch werden sie wahre Freunde. Ein erneuter Tiefschlag für Liz ist die Hochzeit ihrer Schwester Casey, weil diese ihren gemeinsamen Vater, der vor knapp 19 Jahren sang- und klanglos verschwand, dabeihaben will. Liz, die mit ihrem Vater eigentlich abgeschlossen hat, begibt sich ihrer kleinen Schwester zuliebe auf die Suche nach ihm.

Meinung:
Auch in dem zweiten Buch von der lieben Carina ist der Schreibstil sehr flüssig und man fliegt nur so die Seiten. Erneut habe ich sofort in die Story eintauchen können und das Buch in einem Tag verschlungen.

Ein super Buch für Zwischendurch, bei dem man mal abschalten und abtauchen kann.

Leider hat mir dieses Buch nicht ganz so gut gefallen, wie ihr erstes Buch. Die Protagonistin empfinde ich als sehr nervig, alles muss sich um sie drehen und manche Handlungen kann ich beim besten Willen einfach nicht nachvollziehen.
Natürlich hat das alles einen Grund, aber ich finde man hätte es vielleicht intensiver ausarbeiten müssen, denn vieles ist einfach zu oberflächlich angeschnitten, sodass die eigentlichen Schwerpunkte schwierig  zu erkennen sind.

Auch die anderen Charaktere wurden nur oberflächlich behandelt..
Ein Schwerpunkt, der intensiver hätte ausgearbeitet werden können, wäre die Beziehung zwischen Liz und ihrem Vater. Es ist ein so prägender Punkt in ihrem Leben und dennoch kommt dies einfach zu kurz. Aufgrund der schlechten Beziehung bzw. nicht vorhandenen Beziehung zu ihrem Vater versteht man erst ihr Verhalten. Schade, dass dies zu kurz gekommen ist.

Dennoch freue ich mich auf weitere Bücher der lieben Carina.

Bewertung:


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